Be aware of bears

Be aware of bears

Hallo zusammen,

heute erzähl ich euch von unserer Erkundungstour durch die kanadischen Rocky Mountains.

Von Revelstoke aus fuhren wir bis nach Golden. Das kleine Örtchen am westlichen Rand des Banff Nationalpark war für eine Woche unsere Heimat und damit Ausgangspunkt für unsere Ausflüge. Man muss zwar gut eine Stunde bis in den Park fahren, aber die Distanzen hier bereiten uns schon längst keine Probleme mehr. Außerdem ist es schwierig im Park selber eine bezahlbare Unterkunft für 6 Nächte am Stück zu finden, wenn man nicht schon 1 Jahr im Voraus bucht. Denn wie es halt so ist mit den schönsten Plätzen der Erde: man ist nicht allein. Der Park wird jedes Jahr von Touristen förmlich überschwemmt. Um den Massen etwas zu entgehen, hilft nur früh aufzustehen und die anstrengenderen Wanderungen in Angriff zu nehmen.

Nachdem uns Tanya (schottische Besitzerin unseres Hostels) und Vikram (indisch-kanadischer Gast und begeisterter Wanderer) über die besten Wanderungen im Park aufgeklärt hatten, strotzten wir geradezu voller Vorfreude auf die nächsten Tage. Als Erstes fuhren wir zu den Takakkaw Falls im Yoho NP, um dort den Iceline Trail zu laufen. Der Weg führt gegenüber des Wasserfalls steil hoch bis an den Rand einiger Gletscher und entlang dieser wieder langsam bergab. Leider wollte das Wetter nicht so wie wir. Die Gletscher hingen teilweise in den Wolken und als wir uns gerade zur Rast hingesetzt hatten, fing es auch noch leicht an zu regnen. Nach 24 km waren wir zurück an unserem Auto und irgendwie enttäuscht von dem Tag. Vikrams Begeisterung hatte in uns wohl zu hohe Erwartungen geweckt, dachten wir.

Zur Entspannung fuhren wir am nächsten Tag das Bow Valley ab. Diese „ruhigere“ Nebenstraße zum Highway soll der ideale Platz zur Wildtierbeobachtung sein. Alle paar Meter und an jedem Aussichtspunkt weisen riesige Schilder (z.B. „be aware of bears“) auf die Anwesenheit von Bären hin. Wir sind extra früh los und extrem langsam gefahren, aber bis auf einen einsamen Coyoten haben wir nichts entdeckt. Zur Überwindung des erneuten Dämpfers gab es Kuchen und Caramel Latte in dem Örtchen Banff. Auf dem Heimweg haben wir es dann nochmal durchs Bow Valley versucht. Wir wollten unbedingt unseren ersten Bären sehen. Wieder ohne Erfolg. Dafür haben wir noch eine Wanderung durch den Johnston Canyon zu dessen zwei Wasserfällen gemacht. Auch nach diesem Tag mussten wir uns eingestehen, dass wir uns mehr erhofft hatten. Alle schwärmen immer von der schönen Natur Kanadas und den vielen Tieren. Wir hingegen haben in Amerika mehr Tiere gesehen und vergleichen die Natur an jedem Ort immer mit der Natur in Neuseeland. Dagegen ist in unseren Augen eben nur schwer anzukommen. Außerdem kamen uns die Rocky Mountains bis dahin eher wie die überdimensionierten heimischen Alpen vor, was zwar nicht schlecht ist, aber uns eben auch nicht umhaut. Dementsprechend fiel es uns schwer die Motivation zum Frühaufstehen beizubehalten. Ich kann euch aber sagen: die nächsten drei Tage haben uns dann doch umgehauen. Wie so oft hatte die Sonne einen großen Anteil an unserem besseren Befinden, aber wir sind nun mal Gutwetterkinder.

Unseren ersten Sahnetag verbrachten wir mit einer Wanderung vom Moraine Lake durch das Larch Valley hoch auf den Sentinel Pass. Dort oben schaut man auf der einen Seite ins Larch Valley runter und auf der anderen Seite ins Paradise Valley. Wahrlich paradiesisch! Wir hätten gerne unsere Brotzeit dort genossen, aber der aufkommende eisige Wind und die aggressiven Streifenhörnchen waren uns zu viel. Dennoch würde ich jederzeit wieder dort hoch gehen, denn der Ausblick war toll und die Brotzeit hat schließlich weiter unten auch noch geschmeckt. 🙂

Am nächsten Tag wollten wir nicht so weit wandern und da kam uns eine Attraktion vor der Haustür von Golden ganz gelegen. Für 40 Dollar bekommt man ein Kombi-Ticket für die dortige Gondel und den dort lebenden Grizzlybären. „Boo“ ist ein 15 Jahre alter männlicher Grizzly, dessen Mutter – von einem dieser dämlichen Trophäenjäger – erschossen wurde als er noch ein Baby war. Anstatt ihn in einen Zoo zu geben, entschloss sich die Gemeinde Golden ihm ein möglichst natürliches Leben zu ermöglichen. Sie bauten ein riesiges Gehege an ihrem Skihang. Dort lebt er nun mit allen Annehmlichkeiten die ein Bär in Gefangenschaft haben kann. Er hat genügend Rückzugsmöglichkeiten und ist auch schon 2 Mal ausgerissen. Jedes mal am Todestag seiner Mutter. Doch er kam beide Male zurück. Wir haben ihn für 1 Stunde am Gehege besucht und bei einem Vortrag seiner Pflegerin viel über Bären gelernt. Wir hatten Glück, denn er wanderte anfangs noch am Zaun entlang. Später zog er sich in den Schatten der dichten Bäume zurück. Anschließend fuhren wir mit der Gondel hoch auf den Berg, um uns oben mit Tanya zu treffen. Sie und Tascha (ein Hostelgast) begleiteten uns auf der Gratwanderung entlang des Kicking Horse Mountain Resorts. Der 360-Grad-Rundumblick über die Berge und Täler war mindestens genauso beeindruckend wie der Blick auf die Abfahrten, die hier im Winter gefahren werden. Was in Kanada als blaue Route durchgeht, wäre bei uns locker ne schwarze Piste. Tanya erzählte uns viel über die Region und die Berge. Auch über ihre schottische Heimat haben wir viel Interessantes erfahren. Vielleicht besuchen wir sie nächstes Jahr, wenn sie auf Heimaturlaub ist. Zusätzlich zu dem schönen Ausblick und den vielen Informationen konnten wir sogar noch die seltenen Bergziegen gegenüber zwischen den steilen Klippen entdecken. Weil wir um 17 Uhr nach der letzten Gondel noch nicht ins Hostel zurück wollten und noch Energie hatten, sind wir spontan zu den Wapta Falls gefahren. Dort hab ich mir beim Versuch unter einem umgestürzten Baum drunter durch zu kriechen einen Nerv im Rücken eingeklemmt. Man muss sich das mal vorstellen: ein 27 jähriger Beamter geht mal ein paar Tage wandern und schon macht der Rücken schlapp. Wie peinlich! Seitdem darf Tina immer den Tagesrucksack tragen und schlägt sich dabei besser als ich. 🙂 Der Wasserfall selbst war ganz ok. Zum Glück stand die Sonne günstig und zauberte uns einen Regenbogen ins Bild. Das entschädigte für den eingeklemmten Nerv.

Am nächsten Tag standen wir wieder um 6 Uhr auf der Matte um rechtzeitig zum Lake Louise zu kommen. Der wohl bekannteste Gletschersee des Nationalparks ist meist voll von Touristen. Um den Massen etwas zu entgehen muss man wie gesagt rechtzeitig mit der Wanderung beginnen. Wir wanderten hoch zum Agnes Lake, von dort über den Little Beehive zum Plain of the Six Glaciers Teahouse und noch etwas weiter bis zum Gletscher. Es war zwar viel los, aber irgendwie haben wir es geschafft dem Rummel etwas aus dem Weg zu gehen. Wir konnten gut die tollen Aussichten auf den türkisen See und die Berge genießen. Insgesamt haben wir uns an diesem Tag viel Zeit gelassen und sind am Ende sogar noch in den 3 Grad kalten Lake Louise gehüpft. Naja zumindest ich. Tina hat es gereicht bis zu den Wanden rein zu gehen und selbst das schmerzt nach ein paar Sekunden doch gewaltig. Ich muss fairer Weise sagen, dass es am Körper nicht ganz so weh tut wie an den Füßen.

Nach diesen drei wunderbaren Tagen können wir Vikrams Euphorie für die Rocky Mountains nun auch nachvollziehen. Es fiel uns wirklich schwer Golden hinter uns zu lassen und am nächsten Tag nach Jasper weiterzuziehen. Die beiden Nationalparks sind durch den sogenannten Icefields Parkway verbunden. Die Straße führt durch die Berge vorbei an Bergseen, Gletschern und blühenden Wiesen. Auf den 230 km von Lake Louise nach Jasper sind mehrere Stopps Pflicht. Eine größere Wanderung ist nie nötig um zu den tollen Aussichtspunkten zu gelangen. Mal wieder typisch amerikanisch. Dementsprechend ist auf dem Weg einiges los und vor allem die vielen Touri-Busse sind oft nervig. Die Busfahrer brettern durch die schöne Landschaft als wären sie beim Nascar-Rennen und viele der meist asiatischen Touristen können sich oft nicht benehmen. Wir waren zum Beispiel an dem wunderschön spiegelnden Bow Lake und alle machten ihre Fotos bis eine Gruppe Asiaten an den See kam. Prompt flogen die Steine ins Wasser und vorbei war es mit dem Spiegeleffekt. Da konnte ich nicht an mich halten. Als die Eltern ihre Kinder und Jugendlichen beim Werfen auch noch fotografierten anstatt sie zu bremsen, sind mir doch tatsächlich ein paar nicht so nette Wörter über die Lippen gehuscht. Ganz verdutzt standen die Gruppe da und verstanden offensichtlich nichts von meiner englischen Wutrede. Naja. Aber mir ging es besser. Ich habe keine Ahnung welcher Nationalität die meisten asiatischen Touristen hier angehören und eigentlich ist es mir auch egal. Aber mich wundert es schon ein bisschen, dass wir auf unserer Reise, ob in Thailand, Malaysia, Singapur oder Japan nicht einmal dieses rücksichtslose Verhalten erlebt haben, welches wir hier tagtäglich erleben. Ganz im Gegenteil. Bis auf den Diebstahl in Malaysia waren wir meist begeistert von diesen Ländern und deren Einwohnern. Speziell die Ordnung und Mentalität in Japan fanden wir toll. Ich habe wirklich keine Erklärung für diesen Unterschied zwischen den Asiaten in Asien und den Asiaten auf Reisen. Vielleicht ist es das Geld, das den Charakter verdirbt oder vielleicht haben sie eine andere Erziehung genossen als ihre daheimgebliebenen Landsleute. Ich weiß es nicht!

Genug verallgemeinert, zurück zum Thema. Neben dem Bow Lake gibt es noch diverse Stopps die abgeklappert werden müssen. Einer ist der Aussichtspunkt des Peyto Lake. Der größte Gletschersee der Region ist von oben betrachtet durch seine Farbe und Größe sehr eindrucksvoll. Eine der weiteren Hauptattraktionen ist zweifelsohne der Athabasca Gletscher. Hier werden unzählige Touren auf und um das Eis angeboten. Dementsprechend viel los ist auch hier. Wir hatten aufgrund der ungewissen Wetterprognose keine Tour vorgebucht und im Endeffekt hat es uns auch gereicht bis an den Rand der Gletscherzunge zu gehen. Wir haben schließlich in Hintertux schon einmal einen Gletscher von innen gesehen. Was hier das Besondere und zugleich Erschreckende war ist, dass man sehen kann wir stark der Gletscher in sehr kurzer Zeit geschrumpft ist. Der heutige Parkplatz war noch vor 100 Jahren komplett mit Eis bedeckt. Nun muss man fast 20 Minuten von dort bis an den Rand des Gletschers laufen und passiert dabei immer wieder Schilder mit Jahreszahlen, die einem den Rückgang des Eis eindrücklich aufzeigen. Wissenschaftlich mag es darüber unterschiedliche Meinungen geben. Ich fand es bedrückend zu sehen, wie stark sich die Umwelt unter unserem Einfluss verändert.

Nun aber zu unserem persönlichen Highlight des Tages. Wir haben endlich Bären in freier Wildbahn gesehen. Wobei die freie Wildbahn hier die Wiesen neben den Highways sind. Die Schwarzbären sind scheinbar an die vorbeirauschenden Autos gewöhnt und stören sich auch kaum an den Staus, die sie meist verursachen. In so einen Stau sind wir hineingefahren. Wir rechneten eigentlich mal wieder mit einem Hirsch, der in der Nähe der Straße sein Geweih präsentiert, aber bei genauerem Hinsehen stellte sich der Hirsch als Schwarzbär heraus. Der Rummel wurde dem Bären schnell zu viel und er entzog sich den Kameras der teils unvernünftig nahen Hobbyfotografen. So schnell wie die Standstreifen voll waren, so schnell waren alle auch wieder auf der Straße. Fast alle Autofahrer scheinen es hier erstaunlich eilig zu haben. Tina und ich hielten alleine noch etwas Ausschau. Ich war gerade ausgestiegen und hinters Auto gelaufen, um das Dickicht besser durchblicken zu können, da höre ich Tina rufen und sehe gerade noch wie der Schlawiner mich ausgetrickst hat. Schnurstracks hoppelte er 10 Meter vor unserem Auto über die Straße, während wir ihn hinter uns vermuteten. Auf der anderen Seite konnten wir ihn noch einige Minuten zwischen den Bäumen beobachten ehe sich wieder viele Schaulustige einfanden und er sich zurückzog. Wir waren unendlich glücklich über diese Begegnung. Bären sind einfach tolle Tiere.

Nach dem Abendessen in Jasper mussten wir noch 1,5h westlich zu unserer Unterkunft in Valemount fahren. Wir sahen noch einen schönen Hirsch und unseren zweiten Bären. Diesmal hatten wir ihn ganz für uns, denn schlau wie er war, nahm er schnell Reißaus als wir umkehrten und am Standstreifen anhielten. Vorher schaute er uns ungläubig an als wolle er sagen: „Warum haltet ihr mitten am Highway, ihr Verrückten?“ 🙂

In Valemount verbrachten wir drei Nächte. Wir fuhren zwei Tage nach Jasper in den Nationalpark, wobei wir eine ruhigere Kugel als in Banff schoben. Eigentlich wollten wir am ersten Tag eine Tageswanderung zu den Bald Hills machen. Auf dem Weg zum Ausgangspunkt der Wanderung haben wir auf einem anderen Parkplatz erstmal drei Dickhornschaafe gesehen. Scheinbar haben unsere Körper danach entschieden, dass das genug Action für den Tag war. Denn anstatt voller Tatendrang in die Wanderschuhe zu schlüpfen, reichte uns ein Blick in das müde Gesicht des Anderen. Wir waren fertig! Vom frühen Aufstehen, vom langen Fahren, von den vielen Eindrücken. Zum Glück ist unser Energielevel da genau gleich und statt der anstrengenden Wanderung, gab es eben ein Schläfchen im Auto mit anschließendem Picknick am See. Auf dem etwas verfrühten Rückweg machten wir noch kurz Halt am Maligne Canyon und sahen unseren 3. Bären in zwei Tagen. Alles richtig gemacht!

Der nächste Tag wurde ebenfalls entspannt. Am Fuße des Mount Edith Cavell genossen wir eine kurze Wanderung mit ausgedehnter Pause auf einer Bergwiese. Zwei Gletscher auf Augenhöhe, der dazugehörige See unter und die Sonne über uns lagen wir da und lasen einfach mal unsere Bücher. Da der Parkplatz sehr klein ist, werden nur begrenzt Genehmigungen für die Zufahrt ausgestellt. Diese kann man sich bis zu 2 Tage im Voraus am Besucherzentrum ausstellen lassen. Durch diesen Umstand waren wir fast ungestört. Und als könnte es im Jasper NP nicht anders sein, haben wir auch dieses mal wieder Bären gesehen. Zwei Jungtiere stolperten über und entlang der Serpentinenstraße. Wir hoffen, dass ihr Mutter auch in der Nähe war, obwohl wir sie nicht sehen konnten. Leider haben wir nicht schnell genug die Kamera anbekommen und hatten nicht den Platz an vorderster Front, aber vielleicht könnt ihr die süßen Kerlchen trotzdem erkennen.

Ein schöner Abschluss für die kanadischen Rocky Mountains.

Auf unserem Weg zurück nach Vancouver bauten wir noch zwei Stopps ein. Zuerst in Clearwater, wo wir die Helmcken Falls und noch zwei andere Wasserfälle abklapperten. Kein wirkliches Muss für alle die mal in die Ecke kommen. Die Fahrt zu unserem zweiten Stopp (Whistler) soll laut Erzählungen ebenfalls eine wunderschöne Route sein. Sehen konnten wir davon nichts. Der dichte Rauch der umliegenden Buschfeuer umhüllte die Berge und behinderte so unsere Aussicht. In Whistler selbst blieben wir zum Glück vom Rauch verschont. Dort fanden 2010 die Olympischen Winterspiele statt. Das kleine Örtchen hat uns sehr an Queenstown (Neuseeland) erinnert, weil es nur so von Mountainbikern und anderen Extremsportlern wimmelte. Die Gondeln und Skipisten werden im Sommer nämlich fürs Downhill genutzt. Für uns waren die Abfahrten etwas zu steil, deswegen haben wir uns für die adrenalinarme Variante entschieden. Wir sind zur olympischen Biathlonanlage gefahren und haben uns dort an den Gewehren versucht. 5 Versuche im Liegen auf die Scheiben, die normalerweise im Stehen benutzt werden. Tina wurde dabei von einer gemeinen Fliege attackiert. Dennoch hat sie 3 von 5 geschossen und mich damit gehörig unter Druck gesetzt. „Bloß nicht weniger als 3!“, dachte ich als ich mich in Position legte. Zum Glück hab ich die Nerven behalten und bin mit einer weißen Weste davongekommen. Begleitet wurden wir an diesem Tag von Jamie und Nic. Die beiden Engländer hatten wir am Tag zuvor beim Billiardspielen im Hostel kennengelernt. Mit ihnen haben wir viel gelacht und auch den zweiten Abend mit Billiard, Tischtennis und Kickern verbracht.

Das Auto mussten wir am nächsten Tag Mittag in Vancouver abgeben und hatten anschließend noch einen halben Tag in der Stadt, die wir nun schon zum 4. Mal besuchten. Bisher waren die Besuche immer nur eine Art Durchreise gewesen, also mussten wir uns doch noch mal mehr anschauen. Wir liehen uns 2 Fahrräder aus und sind eine Runde im bekannten Stanley Park herumgefahren. Das war ganz schön, wobei der Park nicht mit dem Englischen Garten mithalten kann. Allein schon weil die Biergärten fehlen. 🙂

Zum Abschied feuerte Vancouver noch ein 25-Minuten-Feuerwerk in den Himmel. Wir hatten mal wieder unglaubliches Glück und waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Es fand nämlich gerade ein Wettbewerb zwischen drei Teams aus Japan, Großbritannien und Kanada statt. Ausgerechnet an dem Abend waren die Briten dran. Wir saßen am Strand auf einem Baumstamm und waren verblüfft, was es alles für Raketen gibt. Vieles hatten wir so noch nie gesehen. Wie schon öfters während der Reise machten wir auch hier am letzten Tag unseren Frieden mit der Stadt.

Seitdem ist es erst einmal vorbei mit der Natur. Für uns hat die Zeit der Städte begonnen. Wir stecken mittendrin in unserem Marathon der Städtetrips (Toronto – Quebec – Montreal – New York -Washington). Seit gestern sind wir in Montreal. Mehr dazu gibt es dann im nächsten Beitrag. Es bleibt also spannend.

 

Bis dahin, macht es gut!

Eure Weltenbummler

 


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